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series: Beiträge zur Militärgeschichte
Reihe

Beiträge zur Militärgeschichte

eISSN: 2192-2330
ISSN: 2192-2322
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Begründet vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, herausgegeben vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2026
Band 85 in dieser Reihe

Technology plays a significant role in the development of the military and warfare. In particular, the dynamics of high modernity, with the development of advanced technologies, generated rapid and sustained waves of change and pressure. Accordingly, the military's increased engagement with and examination of technology has been a general characteristic of military organizations since at least the 1890s.
By linking military, technological, and intellectual history, this volume pursues the fundamental question of how the military creates, processes, communicates, and applies technical knowledge, and how it deals with the challenges and problems of new technology and the associated increase in the complexity of organization and warfare. The contributions shed light on specific examples of technical knowledge and knowledge techniques in the military and, taken as a whole, offer a conceptual overview that goes far beyond the narrower scope of the topic.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2024
Band 83 in dieser Reihe

Widerstand gegen den Nationalsozialismus war die Ausnahme; Denkmäler für den Widerstand sind es nicht. Eine akribische Bestandsaufnahme hat 1115 Objekte erbracht, an 293 Orten in Deutschland und 55 im Ausland. Die erstmalige Analyse dieser Quellengattung ermöglicht einen neuen Blick auf die Rezeptionsgeschichte des Widerstands in der Bundesrepublik Deutschland. Die Studie von Josef Blotz liefert historisch und kunsthistorisch wertvolle Erkenntnisse über die Errichtung der Denkmäler, ihre geografische Verteilung, das Entstehen immer neuer Denkmaltypen, über Inschriften, Initiativen, verwendete Materialien und beteiligte Künstler. Widerstandsdenkmäler in der Bundeswehr und in Bildungseinrichtungen oder die Erinnerung an Frauen und an Christen im Widerstand in Form von Denkmälern sind nur einige Schwerpunkte der Arbeit. Zwei Exkurse ziehen Vergleiche zur widerstandsbezogenen Denkmalpraxis in der DDR und im Ausland.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2023
Band 82 in dieser Reihe

Sport hat für das Militär generell und für die Soldaten und Soldatinnen in ihrem Dienstalltag und in Einsatzsituationen eine herausgehobene Bedeutung. Die Rolle des Sports in den Streitkräften geht dabei weit über die Ertüchtigung des Körpers hinaus. Dieser Band ist das erste umfassende Werk, das sich der Thematik Sport und Militär und ihren Dimensionen aus verschiedenen Disziplinen – Sozialwissenschaften und Geschichte sowie Medizin, Sportwissenschaft und Psychologie – nähert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang von Sport und Militär im 20. Jahrhundert und auf der Ausgestaltung dieses Beziehungsgeflechts in der Bundeswehr.

Der Band gliedert sich in fünf Sektionen. Zunächst werden die grundlegenden Beziehungen von Sport und Militär betrachtet – aus wissenschaftlicher wie aus praktischer Sicht. Die zweite Sektion widmet sich aus sportwissenschaftlicher Perspektive der Praxis des Sports im Militär, die dritte Sektion der Förderung des Spitzensports. Die vierte Sektion liefert historische Analysen. Eine abschließende Sektion blickt mit zeitgeschichtlichem Ansatz auf das Verhältnis von Sport und Militär in anderen Ländern bzw. Streitkräften.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2022
Band 81 in dieser Reihe

Wo ist Deutschlands Raketenabwehr? Diese Frage rückte nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland 2014 in den Fokus der Presseberichterstattung. Für die Abwehr von ballistischen Raketen ist die Flugabwehrraketentruppe der Luftwaffe zuständig. Im Ost-West-Konflikt schützten rund 18.600 deutsche Soldaten im Rahmen der Integrierten NATO-Luftverteidigung die westliche Allianz vor Luftangriffen durch den Warschauer Pakt. Nach der Wiedervereinigung befand sich der Luftverteidigungsgürtel des Bündnisses nicht nur in einer geografisch wirkungslosen Position, sondern ihm fehlte auch die Daseinsberechtigung. Mit seiner Auflösung ging ein erheblicher Abbau von Personal und Material der Flugabwehrraketenverbände einher. Nach der Neuausrichtung der Bundeswehr 2012 blieb diesem Dienstbereich der Luftwaffe nur noch ein Geschwader mit rund 2.300 Dienstposten. Der alte Feind war weg – und Deutschland nach 1989/90 umgeben von Freunden und Verbündeten. Warum also sollte die Regierung in eine Fähigkeit investieren, die Deutschland für sich selbst nicht brauchte?

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2022
Band 80 in dieser Reihe

Seit Aufstellung der Bundeswehr 1955 verloren über 3300 Soldaten ihr Leben im Dienst. Nur eine Minderheit von ihnen fiel in Kampfeinsätzen. Die weitaus meisten kamen bei Unfällen ums Leben. Das stets wiederholte Versprechen, all diesen Toten ein öffentliches Andenken zu bewahren, verhallte.

Erst mit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2002 setzte ein Umdenken ein, das in der Einweihung des Berliner Ehrenmales der Bundeswehr 2009 seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Seitdem gedenkt die Bundeswehr offiziell und öffentlich ihrer toten Soldaten.

Warum verweigerte die Bundeswehr so lange ein öffentlich sichtbares und dauerhaftes Gedenken? Julia Katharina Nordmann beleuchtet die komplexen Ursachen für dieses Verhalten. Sie rekonstruiert zugleich den langen und mühsamen Prozess, der zur Ausbildung einer Gedenkkultur geführt hat, die heute in vielfältiger Weise die Toten der Bundeswehr würdigt.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2021
Band 79 in dieser Reihe

Das Militär galt in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert als »Schule der Nation«. Auch die 1955 aufgestellte Bundeswehr musste sich mit diesem Anspruch auseinandersetzen. Die Erziehung der erwachsenen Soldaten sollte im Zeichen der Inneren Führung nun jedoch deutlich anders erfolgen als in Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Staat. Ein bedeutender Teil der jungen Bürger der Bundesrepublik sollte einer Erziehung unterzogen werden, deren Ziel der »Staatsbürger in Uniform« war.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2017
Band 78 in dieser Reihe

Der Erste Weltkrieg war in erster Linie ein Krieg, der an verschiedenen Fronten in West-, Ost- und Südeuropa, aber auch im Mittleren Osten, in Afrika und im Fernen Pazifik ausgefochten wurde. Der Erste Weltkrieg war aber von Beginn an auch ein Seekrieg, ausgetragen auf den Ozeanen der Welt.
Die Schlachten zu Lande dominieren nach wie vor das öffentliche Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Das spiegelt sich auch in den großen neuen Erzählungen über das Kriegsgeschehen: Der Seekrieg wird hier allenfalls am Rande behandelt. Zudem haben nationale Perspektiven immer noch Vorrang vor vergleichenden Analysen. Vor diesem Hintergrund erschien es sinnvoll, mit einschlägigen Fachleuten Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven der Forschung zu diskutieren.
Auf der Grundlage des gegenwärtigen Forschungsstandes und aus internationaler, vergleichender Perspektive beleuchten daher in diesem Tagungsband Historiker aus Deutschland, Großbritannien und Kanada, aus den USA, Australien und Russland, aus Frankreich und Österreich die Planungen für den Krieg zur See, dessen Verlauf und dessen vielfältige Wandlungen, aber ebenso den Alltag in den damaligen Marinen sowie die verschiedenen Formen der Erinnerung an das Geschehen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2017
Band 77 in dieser Reihe

Vom 16. bis 18. Oktober 1813 wurde bei Leipzig die bis dahin größte Schlacht der Geschichte geschlagen, zum 100. Jahrestag von 1913 wurde das monumentale Völkerschlachtdenkmal gestiftet. Lange wurde die Völkerschlacht als ein Kampf zur "Befreiung Deutschlands" – unter preußischem Vorzeichen – gewertet. Angesichts der europaweiten, ja globalen Bezüge dieser „Völkerschlacht" ergaben sich jedoch höchst unterschiedliche Perspektiven und Bewertungsmaßstäbe. Daher sind die militärischen Aspekte um die politischen zu erweitern. Zudem verband sich die Frage nach der angemessenen Würdigung des Ereignisses mit dem Kampf um die Deutungshoheit der nachfolgenden Generationen. Diese komplexen Prozesse von Deutung und Umdeutung der Schlacht folgten den teils windungsreichen Wegen der deutschen Nationalbewegung. Der vorliegende Sammelband unternimmt es, die Verläufe, Folgen und Bedeutungen der Völkerschlacht und ihrer 200-jährigen Nachwirkung zu untersuchen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2014
Band 76 in dieser Reihe

Wie prägte der Zweite Weltkrieg das Verhältnis der Westdeutschen zum Militär in der formativen Phase der Bundesrepublik? Jörg Echternkamp nutzt das heuristische Instrument der "kollektiven Repräsentationen" (Chartier), um drei Themenkomplexe zu analysieren: die Deutungen des Krieges in seiner Endphase und in der Besatzungszeit, die Selbstbilder soldatischer Erfahrungsgemeinschaften sowie die Neuerfindung der bundesdeutschen Streitkräfte. Indem sie die Zeit vor 1945 integriert, kommt er zu einem innovativen Ergebnis: Die öffentlichen Kontroversen um Weltkrieg, Wehrmacht und Wertorientierung waren kein Hemmnis, sondern ein dynamisches Element jenes diskursiven und sozialen Prozesses, der die demokratisch-pluralistische Nachkriegsordnung in Westdeutschland legitimiert hat.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2013
Band 75 in dieser Reihe
Die letzten zwanzig Jahre des Kalten Krieges brachten trotz aller Konflikte eine neue, auf antagonistische Kooperation und Transformation ausgelegte Dynamik in die Ost-West- Beziehungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen transatlantischen Debatte über die langfristigen Ursachen von 1989 spüren renommierte internationale Historiker diesen Entwicklungen unter sicherheits- und deutschlandpolitischen Fragestellungen nach. Sie analysieren neben der Sicherheits- und Entspannungspolitik den Einfluss der internationalen Militärpolitik auf die Bundesrepublik und die DDR. Ferner setzen sie sich mit den Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenpolitik, den sich wandelnden militärischen Bedrohungsszenarien, den Konfrontation der Bündnisse an ihren Außengrenzen sowie der Bedeutung der ungelösten deutschen Frage im Endspiel des Ost-West-Konflikts auseinander.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2013
Band 74 in dieser Reihe
Infolge der deutschen Kolonial- und Weltpolitik kulminierte in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die überseeische Tätigkeit der Kaiserlichen Marine, wobei diese Verbände eine Schlüsselrolle spielten. Am Beispiel der Einsätze der Kreuzergeschwader analysiert Heiko Herold die politisch-militärischen Praktiken zur Wahrung und Durchsetzung der deutschen Interessen in Übersee in der Phase des Hochimperialismus. In diesem Rahmen zeigt er die militärischen, politischen und wirtschaftlichen Gründe für diese Einsätze sowie deren militärische und politische Wirkung auf.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2014
Band 73 in dieser Reihe
die Faust wird gereckt, die Pickelhaube getreten. Feindbilder spielen auch im Gefallenengedenken vieler Nationen eine nicht geringe Rolle und sind nicht selten auf Kriegerdenkmälern in offensive Formen gegossen worden. Bei Kriegsende wurde oftmals nicht nur trauernd der Toten gedacht, sondern zugleich in Wort und Bild über den Besiegten triumphiert, dem Sieger Rache angedroht. Loretana de Libero betrachtet hier erstmals mit Blick auf die Emotions- und Stereotypforschung die "heißen Gefühle" und ihren bildlichen Ausdruck in den Gedenklandschaften Deutschlands und seiner Kriegsgegner.
Buch Nur in gedruckter Form 2013
Band 72 in dieser Reihe
Zahlreiche Duelle im 19. Jahrhundert zeigten die verbreitete Bereitschaft vieler Bürgerlicher, für die Ehre das Leben zu riskieren. Aber nicht nur den Einzelnen, sondern auch dem Staat bzw. der Nation wurde eine solche Ehre zugesprochen, die es im Falle einer Beleidigung kollektiv zu verteidigen galt. Waren womöglich die deutsch-französischen Kriege des 19. Jahrhunderts „nur“ ein Kampf um die nationale Ehre? Birgit Aschmann untersucht für die Kriege von 1806, 1813 und 1870 erstmals systematisch, inwieweit sich die politischen Akteure von Ehrengesichtspunkten leiten ließen.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2012
Band 71 in dieser Reihe

Der Alpenraum war im Kalten Krieg von scheinbar zweitrangiger geopolitischer Bedeutung, doch seine Aufteilung auf zwei neutrale, einen blockfreien und drei westliche Staaten verlieh ihm eine Sonderstellung. Die Beiträge dieses Bandes spannen den Bogen von der Betrachtung der einzelstaatlichen Sicherheitsinteressen zu den übergreifenden Linien des globalen Konflikts. Dabei findet die Bedeutung der neutralen Länder für die Außenpolitik auf beiden Seiten besondere Beachtung.

Buch Nur in gedruckter Form 2011
Band 70 in dieser Reihe
Die Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika wurde 1891 gegründet und bestand mehrheitlich aus afrikanischen Söldnern. Die Autorin untersucht den Einfluss afrikanischer Kriegführung auf die Schutztruppe, die Diskussionen um die globale Interventionsfähigkeit des Kaiserreichs und die Militarisierung der Schutzgebiete. Das konfliktträchtige Verhältnis zwischen ziviler Verwaltung und den Militärs mündete beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs in einen Militärputsch gegen die Kolonialregierung. Tanja Bührer erhielt für ihr Werk den Werner-Hahlweg-Preis 2010.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2011
Band 69 in dieser Reihe

1776 überließ der Braunschweiger Herzog der britischen Krone 4000 Soldaten zum Kampf gegen die Aufständischen in Nordamerika. Die Arbeit geht basierend auf umfangreichem seriellen Quellenmaterial und Selbstzeugnissen zunächst der Frage nach, wer diese Soldaten waren, wo sie herkamen, wie sie sozialisiert waren und warum sie Militärdienste nahmen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Vervollständigung unseres Bildes vom Soldaten des 18. Jahrhunderts. Ihre Lebenswirklichkeit im spezifischen Kontext des Kriegsschauplatzes Nordamerika und des Unabhängigkeitskrieges, der zunächst als Kampf um Partizipation begann und sich später zum Bürgerkrieg ausweitete, steht im Mittelpunkt der Arbeit, die sich mit der Lebenswelt der Soldaten im Kampf, im Garnisonsleben und in der Kriegsgefangenschaft im Vergleich auseinander setzt. Darüber hinaus untersucht sie die Selbst- und Fremdbilder der Soldaten, ihrer Verbündeten und der indigenen Bevölkerung.

Buch Nur in gedruckter Form 2009
Band 68 in dieser Reihe

Der Balkan ist seit Jahrhunderten Schauplatz der wechselseitigen Befruchtung und Verschmelzung von Ethnien, Religionen und Kulturen, aber auch der Ort gewaltsamer Auseinandersetzungen. Für die Staaten Europas und für Russland war er Objekt der Wirtschafts- und Außenpolitik, der verklärenden Romantisierung und der Stereotypenbildung gleichermaßen.

22 Autoren dieses Buches analysieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Balkans. Themen sind: allgemeine Geschichte, Militärgeschichte, Völkerrecht, aktuelle politische und militärische Fragen. Der Band gibt erste Antworten darauf, was hoch spezialisierte Fachwissenschaftler und ihre Disziplinen zur Analyse aktueller Probleme und zur politischen und militärischen Entscheidungsfindung im Rahmen der internationalen Krisenprävention und -bekämpfung beitragen können.

Buch Nur in gedruckter Form 2010
Band 67 in dieser Reihe
Dieser Band geht auf eine Tagung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes zurück. Über 30 ausgewiesene Fachleute aus dem In- und Ausland berichten über neuere Perspektiven der Militärgeschichtsschreibung. Sie analysieren die Entwicklung des Faches nach 1945 und gehen anhand der Leitthemen "Raum", "Gewalt" und "Repräsentation" den Ursachen, den Erträgen und den Chancen dieser boomenden Teildisziplin der Geschichtswissenschaft nach. Sie geben Hinweise darauf, wie die militärgeschichtliche Grundlagenforschung der historischen Bildung in den Streitkräften sowie der Traditionsstiftung nutzbar gemacht werden kann.
Buch Nur in gedruckter Form 2011
Band 66 in dieser Reihe
Am 31. Mai 1916 trafen vor dem Skagerrak die deutsche Hochseeflotte und die britische Grand Fleet aufeinander. Gemessen an eingesetztem Personal und Material sollte die sich bis in den 1. Juni hineinziehende Schlacht zu der größten konventionellen Seeschlacht werden, bis heute allenfalls übertroffen durch die See-Luftschlachten während des Zweiten Weltkrieges. Ungeachtet des von beiden Seiten aufgebotenen gewaltigen Potenzials beeinflussten weder Schlachtgeschehen noch Remis als Ergebnis den Verlauf des Ersten Weltkrieges. Vielmehr bestätigte der Ausgang der Schlacht die seit Kriegsbeginn bestehende seestrategische Lage. Alles dies trug dazu bei, dass bis in unsere Tage das Geschehen Stoff für mitunter lebhafte Kontroversen geboten hat.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2008
Band 65 in dieser Reihe
Die Studie zeigt exemplarisch Herrschaftskonstituierung und -sicherung in einem im Kriege gewonnenen Territorium. Dänemark versuchte, dauerhaft den Besitz der eroberten Gebiete Vorpommern und Rügen zu sichern. Wie ihm das gelang, das hatte militärische, ökonomische und politische Ursachen. Besondere Bedeutung fiel der Regionalverwaltung als steuerndem und überwachendem, der Kirche als legitimierendem und verwaltungstechnischem sowie dem Militär als repressivem Instrument des Landesherren zu. Innerständische Konflikte, Spannungen zwischen regionaler und zentraler Administration, Auseinandersetzungen um die Brechung der althergebrachten landständischen Verfassung und die Durchsetzung eines absolutistischen Herrschaftsanspruches sind typisch dafür, mit welchen Problemen ein frühmoderner Staat bei der Herrschaftssicherung zu rechnen hatte.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 64 in dieser Reihe
Die Phase des militärischen Zusammenbruchs des "Dritten Reichs" zwischen Sommer 1944 und Frühjahr 1945 ist historisch einmalig. Die Kriegführung der Wehrmacht entbehrte längst der rationalen politisch-strategischen Sinngebung und führte ohne Rücksicht auf Verluste an Menschenleben und Zerstörungen zielstrebig in den nationalstaatlichen Untergang. Vor diesem Hintergrund untersucht Andreas Kunz, wie groß der Einfluss der Wehrmachtsführung auf den Kurs des NS-Regimes vor Kriegsende noch war, ob diesem noch rationale Konzepte zugrunde lagen und warum die Wehrmacht in einer offenkundig aussichtslosen Situation weiterkämpfte. Er fragt nach der Totalität des "Endkampfes" und den Folgen des mehrjährigen Abnutzungskrieges auf das Gefüge und die Leistungsfähigkeit der militärischen Organisation. Thema ist aber auch, wie die Soldaten selbst den Zusammenbruch erlebten.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 63 in dieser Reihe
Studien zum wechselvollen Weg, den deutsche Marinen von ihren historischen Wurzeln im Mittelalter bis zur Gegenwart eingeschlagen haben. Der thematische Bogen reicht von der Entstehung einer deutschen Marine 1848 zu den Konfrontationen in den beiden Weltkriegen, zum Kalten Krieg sowie zur gegenwärtigen internationalen Kooperation.

Einige Beiträge des Bandes - alle von ausgewiesenen Kennern der Materie verfasst - verschaffen dem Leser einen Überblick über strategisches und machtpolitisches Denken der Marineführungen durch die Epochen. Andere gehen den wichtigen Fragen zur Marinegeschichte im Detail nach.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2004
Band 62 in dieser Reihe
Die wissenschaftliche Edition der Tagebücher, Briefe und Aufzeichnungen von Vizeadmiral Albert Hopman (1865-1942), einem der ranghöchsten Admirale der Kaiserlichen Marine, erlaubt einen tiefen Einblick in den Alltag eines Marineoffiziers in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus ermöglicht sie es, wichtige außen- und marinepolitische Entscheidungen in den Jahren vor 1914 und während des Ersten Weltkrieges nachzuzeichnen. Hopmans Aufzeichnungen, vor allem seine Schilderungen führender Persönlichkeiten wie Wilhelm II., Tirpitz und Bethmann Hollweg, bestätigen einmal mehr in höchst anschaulicher Form die These vom "polykratischen Chaos" an der Spitze des Deutschen Reiches.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2004
Band 61 in dieser Reihe

Die Arbeit von Rolf Hobson wendet sich der Frage nach den maritimen Verteidigungsbedürfnissen des Deutschen Reiches zu und gelangt dabei zu einer neuen Deutung der deutschen Flottenrüstung vor dem Ersten Weltkrieg. Dabei berücksichtigt sie vor dem Hintergrund des "industrialisierten Volkskrieges" besonders den Aspekt des Seerechtes. Als Ausdruck des realen maritimen Kräfteverhältnisses engte es in der Dreiecksbeziehung zwischen den beiden Kriegsparteien und den Neutralen den Gebrauch von Seemacht als Instrument eines Wirtschaftskrieges ein. Hobson gelingt der Nachweis, dass sich aufgrund einer selektiven Rezeption des Navalisten Mahan das ursprünglich militärisch begründete Kalkül der deutschen Flottenrüstung zu dem in sich widersprüchlichen Abschreckungskonzept der Risikoflotte wandelte.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 60 in dieser Reihe
Das Zeitalter zwischen 1850 und 1890 war eine Epoche des Übergangs: Gesellschaft und Wirtschaft, Staat und Staatensystem, Kultur und Religion machen - anknüpfend an die Ideen der Aufklärung und der Französischen Revolution sowie in Folge des endgültigen Durchbruchs der Industriellen Revolution - einen revolutionären Wandlungsprozess durch.
Die Frage, wie das Militär im europäischen und internationalen Vergleich diesen Herausforderungen begegnete, wird im vorliegenden Sammelband - der auf die gemeinsam von der Otto-von-Bismarck-Stiftung und dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt durchgeführte 44. Internationale Tagung für Militärgeschichte zurückgeht - von Historikern aus dem In- und Ausland thematisiert.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 59 in dieser Reihe
Kaum ein anderes Medium hat die Erinnerung und Wahrnehmung von organisierter Gewalt und Krieg im 20. Jahrhundert mehr geformt als der Film. In international vergleichender Perspektive beleuchtet dieses Buch das Spannungsverhältnis von Film als einem Medium der Unterhaltung und politischer Meinungsbildung. Zur Sprache kommen neben methodischen Fragen die Rezeption im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik, die Affinität von Militär und Film im Nationalsozialismus sowie die Funktion von Militär- und Kriegsfilmen im Kalten Krieg. Das Spektrum reicht so von militärspezifischen Inhalten über Fragen der narrativen Konstruktion, der cineastischen Form bis zu den Mechanismen politischer Instrumentalisierung und gesellschaftlicher Wirkung von Filmen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 58 in dieser Reihe
Wie wirkten Staat, Privatwirtschaft und Wehrmacht bei der Schaffung einer nationalsozialistischen Großraumwirtschaft zusammen? Wie wurden ökonomische Ziele durchgesetzt? Und welche? Die in diesem Band vereinten Spezialuntersuchungen schildern Kooperationen und Absprachen der wichtigsten Akteure im nationalsozialistischen System und stellen sie in Zusammenhang mit der deutschen Expansionspolitik. Deutlich wird, dass die deutsche Außenwirtschaftspolitik keineswegs immer militärische und kriegswirtschaftliche Forderungen durchzusetzen verstand. Methodisch führt der Band zu einer modernen Wissenschaftsdisziplin, die der Militärgeschichte wirtschafts- und technikhistorische Aspekte erschließt.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 57 in dieser Reihe
Die Armia Krajowa war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Trägerin des bewaffneten Widerstandes im polnischen Untergrundstaat. Sie wurde von der polnischen Exilregierung in London gelenkt und 1944 von der Roten Armee gewaltsam aufgelöst. Der Sammelband bietet eine umfassende Darstellung der polnischen Heimatarmee seit 1939 und des schwierigen Umganges mit ihrer Geschichte. Vor dem Hintergrund der komplizierten ethnischen und territorialen Gemengelage in der Region werden neben dem internationalen Forschungsstand auch aktuelle Diskussionen in Polen, Deutschland und den Nachfolgestaaten der UdSSR transparent.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2002
Band 56 in dieser Reihe
Die Nation ist eine kulturelle Konstruktion, der deutsche Nationalismus ein modernes politisches Phänomen: So lautet der gemeinsame Ausgangspunkt der Beiträge, die den Bogen über 200 Jahre deutscher Geschichte spannen. Renommierte Historikerinnen und Historiker zeigen für die Zeit zwischen dem Siebenjährigen Krieg und der Nachkriegszeit nach 1945, wie die
deutsche Nation unter den jeweiligen Bedingungen entworfen wurde und welche unterschiedlichen, ja gegensätzlichen politischen Bedeutungen "Volk" und "Vaterland" jeweils erhielten - auch innerhalb desselben Zeitraums. Es wird deutlich, wie sehr politische Herrschaft, besonders in Phasen gewaltsamer Konflikte, der Legitimation durch die Nation bedurfte oder durch den Rückgriff auf nationale Deutungsmuster in Frage gestellt wurde.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2002
Band 55 in dieser Reihe
Die Beiträge dieses Bandes zeigen, dass die seit Mai 1945 überlieferte gängige Formel des Kriegsendes nicht haltbar ist, da sich kollektive und individuelle Erfahrungen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur schwer zusammenfassen lassen. Selbst die einschlägige Meinung vom institutionalisierten Kriegsende im Mai 1945 erwies sich als brüchig. Tatsächlich endete der Krieg zu diesem Zeitpunkt nur auf dem Papier; für einige Individuen und Gruppen war er längst vorbei, für andere noch lange nicht. Dieser Schwierigkeit, das Ende des Krieges in den differenten Ausprägungen und Erscheinungen zu fassen, wird im vorliegenden Sammelband mit unterschiedlichen Methoden begegnet. Die Ergebnisse sollen Anregungen und Grundlagen für weiterführende Diskussionen bieten und zugleich als Beitrag zu laufenden Forschungen zur Thematik des Zeitalters der Weltkriege im 20. Jahrhundert verstanden werden. Die Beiträge Jörg Echternkamp: Von Opfern, Helden und Verbrechern - Anmerkungen zur Bedeutung des Zweiten Weltkriegs in den Erinnerungskulturen der Deutschen 1945 - 1955 Simone Erpel: Machtverhältnisse im Zerfall. Todesmärsche der Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück im April 1945 Jörg Hillmann: Die "Reichsregierung" in Flensburg Martin Humburg: "Ich glaube, daß meine Zeit bald gezählt sein dürfte." Feldpostbriefe am Ende des Krieges: Zwei Beispiele Jens Jäger: Fotografie - Erinnerung - Identität. Die Trümmeraufnahmen aus deutschen Städten 1945 Sabine Kittel: Erinnerungen an die Befreiung - Jüdische Überlebende erzählen über die letzten Kriegstage Andreas Kunz: Die Wehrmacht in der Agonie der nationalsozialistischen Herrschaft 1944/45. Eine Gedankenskizze Rolf-Dieter Müller: 1945: Der Tiefpunkt in der deutschen Geschichte. Gedanken zu Problemen und Perspektiven der historischen Forschung Armin Nolzen: Von der geistigen Assimilation zur institutionellen Kooperation: Das Verhältnis zwischen NSDAP und Wehrmacht, 1943-1945 Kathrin Ort: Kampfmoral und Einsatzbereitschaft in der Kriegsmarine 1945 Matthias Reiß: Keine Gäste mehr, sondern die Besiegten? Die deutschen Kriegsgefangenen in den USA zwischen Kapitulation und Repatriierung Heinrich Schwendemann: "Deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den Bolschewismus zu retten": Das Programm der Regierung Dönitz und der Beginn einer Legendenbildung Elisabeth Timm: Die letzten Schüsse in Reutlingen. Erzählungen über das Kriegsende 1945 in einer süddeutschen Kleinstadt Eva Vieth: Die letzte Volksgemeinschaft - das Kriegsende in den Bildern einer deutschen Illustrierten John Zimmermann: Die Kämpfe gegen die Westalliierten 1945 - Ein Kampf bis zum Ende oder die Kreierung einer Legende?
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2000
Band 54 in dieser Reihe

Robert Bohn analysiert die deutsche Besatzungspolitik in Norwegen von 1940 bis 1945 erstmals auf der Basis aller verfügbaren Akten. Im Mittelpunkt stehen die Machtstruktur in der Behörde des Reichskommissars Terboven und deren Auseinandersetzung mit den norwegischen und deutschen zivilen und militärischen Stellen sowie die politischen und wirtschaftlichen Neuordnungsbestrebungen. Ferner analysiert Bohn die wehrwirtschaftlichen Vorhaben der Wehrmacht und die Kollaboration der norwegischen Wirtschaft.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
Band 53 in dieser Reihe
Achtzig Jahre nach dem Kriegsende hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg in Europa und in den USA eine Renaissance erfahren. Im vorliegenden Tagungsband des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes kommen Historiker aus dem In- und Ausland zu Wort, die sich mit der ganzen Bandbreite des ersten in Europa geführten `modernen´ Krieges beschäftigen. So finden sich neben seit längerem erprobten Ansätzen zur Erforschung des `Großen Krieges´ in diesem Band auch jüngste historiographische Zugänge, die mit Blick auf das Kriegsgeschehen mentalitätsgeschichtliche Fragestellungen aufgreifen.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1996
Band 52 in dieser Reihe
Jürgen Angelow stellt die Militärkonzeption und die Kriegsverfassung des Deutschen Bundes dar. Er erläutert seine Entwicklung und sein Scheitern aus dem Zusammenhang: die sich verschiebenden Mächtekonstellationen in Europa und Deutschland und der allgemein-europäische Entwicklungsprozeß zu Nationalstaaten.

Militärkonzeption und Sicherheitspolitik des Deutschen Bundes dienten ursprünglich europäischen Interessen als Kernstück im Konzept des europäischen Gleichgewichts. Die europäische Staatenwelt wurde jedoch mehr und mehr von nationalstaatlichen Interessen bestimmt, der Deutsche Bund war als sicherheitspolitisches Instrument ungeeignet - er konnte für die Mitte Europas keine ausreichende Stabilität mehr garantieren. Die Auflösung des Deutschen Bundes 1866 lag also durchaus in der Logik der europäischen Entwicklung. Die Sicherheitspolitik Deutschlands orientierte sich nach dem Ausschluß Österreichs unter Preußens Führung an nationalstaatlichen, nicht mehr an europäischen Interessen.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 51 in dieser Reihe

Mit dem vorliegenden Band aus der Reihe »Beiträge zur Militärgeschichte« eröffnet das Militärgeschichtliche Forschungsamt eine lose Folge von Publikationen zum Themenkomplex "Sicherheitspolitik der SBZ/DDR und der Warschauer-Pakt-Staaten". Im vorliegenden Werk wird den Anfangen einer "verdeckten Aufrüstung" in der SBZ/DDR bis 1952/53 nachgegangen. Ein Anschlußprojekt über die folgende Phase des Aufbaus einer Kaderarmee, der Kasernierten Volkspolizei (1952-1955/56), ist eingeleitet.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 50 in dieser Reihe
Diese Festschrift widmen Kollegen und Schüler dem Neuzeithistoriker der Universität der Bundeswehr Hamburg, Klaus-Jürgen Müller, zum 65. Geburtstag. Sie ehren damit den herausragenden und international anerkannten Militärhistoriker, der Militärgeschichte immer als Teil der allgemeinen Geschichte verstanden hat.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 49 in dieser Reihe
Seit Werner Hahlwegs Forschungen ist bekannt, welche Bedeutung das Werk des preußischen Generals Carl v. Clausewitz (1780-1831) für Lenins Verständnis vom Krieg hatte. Eine genaue Analyse der Wirkungsmächtigkeit auf die Militärdoktrin der UdSSR gab es jedoch bisher nicht. Rose weist nach, daß sich schon die zaristischen Generalstabsoffiziere intensiv mit dem Werk "Vom Kriege" auseinandergesetzt haben. Nach dem Ersten Weltkrieg avancierte Clausewitz neben Lenin zum wichtigsten militärtheoretischen Klassiker in der UdSSR. Zentrale Fragen der Strategie und der politischen Doktrin wurden bis 1991 mit Clausewitz Begriffsinstrumentarium diskutiert.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
Band 48 in dieser Reihe
Dieser Sammelband mit über dreißig Beiträgen von international renommierten Fachleuten wendet sich in drei Schritten den Ereignissen, den Perzeptionen und den Auswirkungen der Krisen in Polen, Ungarn und Ägypten zu. Vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts werden die innenpolitischen und gesellschaftlichen wie auch die wirtschaftlichen, bündnispolitischen und globalen Dimensionen der fraglichen Spannungen beleuchtet.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 47 in dieser Reihe

Obwohl sich die Sozialgeschichte in den letzten 25 Jahren einen entscheidenden Platz in der allgemeinen Geschichtswissenschaft erobert und für nahezu alle Zeitepochen viele neue Erkenntnisse hervorgebracht hat, wurde der Faktor »Militär« von Sozialhistorikern weitgehend ignoriert und bislang fast völlig ausgeblendet. Insbesondere für die Frühe Neuzeit ist diese Ausklammerung, die in anderen Ländern unbekannt ist, unverständlich und bedauerlich, da die Erforschung der Stehenden Heere des 17. und 18. Jahrhunderts für das weitere Verständnis des Absolutismus unentbehrlich ist. Mit seiner 1992 abgeschlossenen Göttinger Dissertation schließt nun der Verfasser diese Forschungslücke. Mit der Auswertuung eines bislang weitgehend unbekannten Quellenbestandes gelingt ihm ein umfassendes Soziogramm der frühmodernen Garnison und Festungsstadt Göttingen. Mit dieser quellennahen Feldstudie beschreibt er eindrucksvoll nicht nur die innere Struktur des kurhannoverschen Militärs, sondern erhellt auch das wechselseitige Verhältnis auf engem Raum zusammenlebender Bürger und Soldaten.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2004
Band 46 in dieser Reihe

Schon unmittelbar nach Kriegsende haben die Alliierten versucht, die Höhe der deutschen Verluste im Zweiten Weltkrieg zu erforschen. Es war jedoch bis heute nicht möglich, zu annähernd zuverlässigen Ergebnissen zu kommen. Der Zusammenbruch der Wehrmacht und damit des Meldewesens ab Mitte 1944 und die Unkenntnis über das Schicksal von Millionen Vermisster sind die Gründe dafür. Overmans wertet nun Daten der 1939 gegründeten "Deutsche Dienststelle" aus. Bis heute ist es deren Aufgabe, gemäß den Genfer Konventionen von 1929, das Schicksal der Soldaten des Zweiten Weltkrieges nachzuweisen. Aus der etwa 17 Millionen Personen umfassenden Kartei dieser Organisation wurde unter Verwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung eine Stichprobe gezogen. So wurden Aussagen gewonnen über die Verluste der Wehrmacht, die nicht nur nach Wehrmachtteilen und Kriegsschauplätzen, sondern auch nach sozialgeschichtlich interessanten Merkmalen wie Herkunft, Alter, Einziehungszeitpunkt und Überlebensdauer differenziert sind.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 45 in dieser Reihe

Der künstlerisch ambitionierte Schweizer Karl Wilhelm v. Heideck, der in französischen Diensten militärische Erfahrungen auf europäischen Schlachtfeldern erwarb, stieg in der bayerischen Armeee zum General auf. In den Jahren 1826—1835 wirkte er als Militärberater in Griechenland, das sich von der jahrhundertelangen türkisch-osmanischen Herrschaft befreit hatte und dessen König dem Hause Witteisbach entstammte. Inhalt dieses Buches ist aber nicht die faszinierende Lebensgeschichte Heidecks, denn diese dient lediglich als Leitfaden einer quellengesättigten Untersuchung der Motive und Konzepte, Maßnahmen und Wirksamkeit bayerischer Aufbauarbeit im jungen griechischen Nationalstaat.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 44 in dieser Reihe

Die vorliegende Arbeit, eine überarbeitete Freiburger Dissertation, behandelt nun erstmals die wirtschaftliche Entwicklung Badens in den Jahren 1933-1945 und vermag damit ein lang beklagtes Forschungsdesiderat abzubauen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 43 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1996
Band 42 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1993
Band 41 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1993
Band 40 in dieser Reihe

12 renommierte Historiker des In- und Auslandes greifen analysierend, strukturierend und bilanzierend die Frage nach Vorgeschichte und Geschichte des "Unternehmens Barbarossa" auf, des Überfalls des Deutschen Reichs auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Die Beiträge sind Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung, die das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg durchgeführt hat.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1993
Band 39 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 38 in dieser Reihe
Die Wehrmacht verübte unvorstellbare Massaker auf dem Balkan. Manoschek belegt dies minutiös und analysiert die Motive der Verbrechen, ihre Methoden und Wirkungen. Nicht erst der gegen die Sowjetunion geführte Krieg, sondern bereits die Mordaktionen in Serbien zeigen unübersehbare Symptome eines ideologischen Vernichtungskrieges. Die Aufarbeitung des "Holocaust auf dem Balkan" füllt eine lang beklagte Forschungslücke.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1993
Band 37 in dieser Reihe

Das Nordatlantische Bündnis war immer auch ein politischer und wirtschaftlicher Staatenverbund, der auf eine Kooperation angelegt war, die weit über den Bereich der eigentlichen Sicherheitspolitik hinausstrebte. Neben dem weltpolitischen Umfeld, dem Ost-West-Konflikt und den darin wirksamen Bedrohungsperzeptionen verdient daher die innere, atlantische Perspektive in der Formationsphase des Bündnisses besondere historische Beachtung. Diese interne Perspektive des Bündnisses kann als Verstrickung von europäischer und amerikanischer Politik unter Aufgabe nationaler Souveränitätsrechte definiert werden. In diese Perspektive muß der zur nordamerikanisch westeuropäischen Sicherheitsintegration parallel und nicht immer spannungsfrei verlaufende Prozeß der westeuropäischen Integration einbezogen werden. Diese breite historische Aufarbeitung der Formationsphase des Nordatlantischen Bündnisses erscheint nicht zuletzt aus aktuellen politischen Gründen bedeutsam. Mit Blick auf die dramatischen Umbrüche in den Staaten Mittel- und Osteuropas, die die internationale Nachkriegsordnung in Frage stellen, eröffnen sich Perspektiven für die Rückkehr dieser Staaten nach Europa.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 36 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 35 in dieser Reihe
Die Hoffnungen der deutschen Wehrmacht konzentrierten sich in der Endphase des Zweiten Weltkriegs darauf, durch Wunderwaffen die Kriegswende im letzten Augenblick herbeizuführen. Während Hitler mit dem "Blitzbomber" die Invasion abwehren wollte, glaubte ein Teil der Luftwaffenführung, mit einem überlegenen Düsenjäger die Luftherrschaft über Deutschland zurückgewinnen zu können. Schabel zeigt die Probleme in der Führungsstruktur, der Forschung und der Industrie, deretwegen sich diese Hoffnungen nicht erfüllten.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1991
Band 34 in dieser Reihe
Die gesammelten Aufsätze von Wilhelm Deist, langjähriger Leitender Historiker im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, geben Aufschluss über das Verhältnis von militärischer Führung zu Staat und Gesellschaft zwischen Kaiserreich und Ende des Zweiten Weltkriegs und öffnet den Blick für die Bedeutung der Rüstung.
Buch Noch nicht erschienen 1991
Band 32 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1992
Band 31 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1990
Band 29 in dieser Reihe

Thomas Rohkrämers Studie geht weit über einen Beitrag zur Militärgeschichte hinaus. Sie ist auch nicht einfach eine Alltagsgeschichte des Krieges oder des Militär- und Reservistenlebens, obwohl sie darüber Wesentliches aussagen kann. Nicht die Kriegserfahrung an sich, sondern deren gesellschaftliche Verarbeitung durch die »kleinen Leute« – Arbeiter, Bauern, Kleinbürger – steht im Mittelpunkt.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1990
Band 28 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1989
Band 27 in dieser Reihe
Donald Abenheim schildert die seit der Aufbauphase der Bundeswehr bis heut geführte Traditionsdebatte, die im Schatten des Dritten Reiches stattfand. Es geht dabei um die Legitimierung des neuen deutschen Soldaten sowie um die geistig-politische Grundlegung der Bundeswehr.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1981
Band 23 in dieser Reihe
Buch Noch nicht erschienen 1978
Band 20 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1988
Band 10 in dieser Reihe

Der Zugang zu den deutschen Akten der Kriegs- und Vorkriegszeit eröffnet die Möglichkeit, auch die Beziehungen zwischen politischer Führung und bewaffneter Macht im Dritten Reich eingehender zu untersuchen. Dieser legitimen Aufgabe der Militärgeschichte ist die hier vorgelegte Arbeit gewidmet, in der sich die Generation zu Wort meldet, die nicht mehr unmittelbar von den Ereignissen betroffen ist, die ihre eigenen Akzente setzt, die überkommenen Probleme neu bewertet und unbefangene Fragen stellt. Das Ergebnis ist ein nicht unwesentlich revidiertes Bild der bekannten und umstrittenen Vorgänge, das der weiteren Diskussion manchen neuen Ansatzpunkt bieten mag.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2025
Band 84 in dieser Reihe

Seit es Kriege gibt, gibt es auch Veteranen. Nach einem Krieg gilt es, die daran beteiligten Soldaten wieder zivilgesellschaftlich einzugliedern, also ihre Ansprüche und Bedürfnisse nach Anerkennung und Fürsorge zu regeln. Dabei treten Veteranen als Objekte von Politik und als Akteure in Erscheinung, um ihre Interessen durchzusetzen. Die versammelten Fallstudien zeigen ein breites Spektrum dieser Veteranenpolitik im 20. und 21. Jahrhundert auf.

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