Shylock nach dem Holocaust
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Über dieses Buch
Nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust erlangte Shakespeares Kaufmann von Venedig rasch wieder seine traditionelle Stellung nah am Zentrum des bundesdeutschen Theatergeschehens. Obwohl ‑ oder gerade weil ‑ das Stück in der Figur des Geldverleihers Shylock problematische Konstruktionen „des Jüdischen“ ausstellt, wurde es zum Bezugspunkt und zum Medium schwieriger Auseinandersetzungen mit den Problemen von deutschem Hass und deutscher Schuld. Der Sammelband diskutiert wesentliche Stationen dieser widersprüchlichen Rezeptionsgeschichte aus den Perspektiven der Anglistik und Germanistik, der Theaterwissenschaft und der Erinnerungsforschung.
Information zu Autoren / Herausgebern
Sabine Schülting und Zeno Ackermann, Freie Universität Berlin.
Rezensionen
"The Merchant of Venice treibt ein gefährliches Spiel. Das Stück ruft Antisemitismus hervor, um ihn zu bekämpfen.“ Ob dies, falls es stimmt, jemals gelingen konnte, ist ein zentrales Thema dieses Buchs."
J. S. in: www.literaturkritik.de
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
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Vorwort
1 -
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Einleitung. Fragen einer Kulturgeschichte der Shylock-Figur seit 1945
3 - I »Nach jenen Jahren – Hut ab vor Shylock!« Rezeptionsgeschichte als Erinnerungsgeschichte
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Vom ›Zivilisationsbruch‹ zu einer Kultur des ›negativen Gedächtnisses‹
13 -
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Vom bösen Nathan und edlen Shylock. Überlegungen zur Konstruktion jüdischer Bühnenfiguren in Deutschland nach 1945
41 -
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Kontinuität, Kompensation und ›Aufarbeitung‹. Zur Kaufmann-Rezeption der frühen Bundesrepublik
63 -
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Unser Shakespeare – Ein Judenfeind? Der Kaufmann von Venedig auf den Bühnen der DDR
85 - II »’Tis Sixty Years Since« Zur aktuellen Rezeption
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Shylock als Erinnerungsfigur
103 -
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»Darf der Jude böse sein?« Der Kaufmann von Venedig im ›normalisierten‹ Deutschland
117 -
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»Was bildet sich der Jude ein?« Der Körper des Schauspielers als Echoraum der Geschichte
133 -
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»Nimm dich dieser Fremden an«. Die Figur der Jessica in aktuellen Inszenierungen des Kaufmann von Venedig
143 -
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Besichtigung einer Mehrheitsgesellschaft – Dramaturgische Thesen zu einem aktuellen Inszenierungsansatz des Kaufmann von Venedig
159 - III »Which is the merchant here, and which the Jew?« Neue Lektüren
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Gegenläufige Affektsteuerung und paradoxaler Antisemitismus
171 -
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Is that the Law? Die Metaphorisierung des Rechts als Problem der Interpretation des Kaufmann von Venedig
189 -
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Man wird weder als Frau noch als Jude geboren. Was wir von Lubitsch über den Kaufmann von Venedig lernen können
201 -
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Die Autorinnen und Autoren
219 -
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Personenregister
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