Startseite Altertumswissenschaften & Ägyptologie Das Erscheinungsbild tibetischsprachiger Herrscherurkunden. Strategien zur Erzeugung von Feierlichkeit
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Das Erscheinungsbild tibetischsprachiger Herrscherurkunden. Strategien zur Erzeugung von Feierlichkeit

  • Peter Schwieger
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Die Urkunde
Ein Kapitel aus dem Buch Die Urkunde

Zusammenfassung

Der Beitrag bietet einen kurzen Uberblick uber die Entwicklung tibetischer Urkunden in der Vormoderne und widmet sich dann insbesondere den Aspekten tibetischsprachiger Herrscherurkunden, die auf visuelle Herausstellung der Herrscherwurde zielten und von der Schrift und dem Beschreibstoff uber Siegel bis hin zu Illuminationen reichen. Die Terminologie der europaischen Diplomatik lasst sich zudem sehr gut auf tibetische Herrscherurkunden anwenden, da viele der Formularbestandteile eine ganz ahnliche Funktion aufweisen. Auch der Manierismus einer diplomatischen Schrift mit auffallig grosen Ober- und/oder Unterlangen lasst sich in Tibet nachweisen.

Zusammenfassung

Der Beitrag bietet einen kurzen Uberblick uber die Entwicklung tibetischer Urkunden in der Vormoderne und widmet sich dann insbesondere den Aspekten tibetischsprachiger Herrscherurkunden, die auf visuelle Herausstellung der Herrscherwurde zielten und von der Schrift und dem Beschreibstoff uber Siegel bis hin zu Illuminationen reichen. Die Terminologie der europaischen Diplomatik lasst sich zudem sehr gut auf tibetische Herrscherurkunden anwenden, da viele der Formularbestandteile eine ganz ahnliche Funktion aufweisen. Auch der Manierismus einer diplomatischen Schrift mit auffallig grosen Ober- und/oder Unterlangen lasst sich in Tibet nachweisen.

Kapitel in diesem Buch

  1. Frontmatter I
  2. Vorwort V
  3. Inhalt VII
  4. Die Urkunde. Text ‒ Bild ‒ Objekt. Eine Einführung 1
  5. Teil 1: Urkunden als Quellen und als Rechtsmittel
  6. Jüdisches Urkundenwesen und christliche Obrigkeiten im spätmittelalterlichen Österreich 19
  7. Datamining in Urkunden 41
  8. Mit brief und insigel. Reflexe von Beglaubigungsstrategien in mittelhochdeutschen Romanen 99
  9. Papstbriefe und Papsturkunden. Abgrenzungen und Überschneidungen im früheren Mittelalter 125
  10. Die ‚Privaturkunde‘ im persisch-islamischen Kultur- und Rechtsbereich. Herausforderungen einer komparatistischen Diplomatik 141
  11. Teil 2: Urkunden als Schriftbilder zwischen Recht und Repräsentation
  12. Das Erscheinungsbild tibetischsprachiger Herrscherurkunden. Strategien zur Erzeugung von Feierlichkeit 163
  13. Die sichtbare Macht. Visuelle Signale im Rahmen der kaiserlichen Privilegienurkunde in Byzanz 183
  14. Graphische Symbole in Bischofsurkunden des hohen Mittelalters 199
  15. „Same same but different“. Die Werkstatt der Avignoner Bischofsammelindulgenzen 233
  16. Illuminierte Urkunden. Bildmedium und Performanz 259
  17. Teil 3: Der Medienwechsel. Urkunden in Kopiaren und auf Stein
  18. Urkundeninschriften und Urkunden imitierende Inschriften. Gestaltungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten 331
  19. Originale, imitierende Kopien, Fälschungen. Die Nutzung und Sicherung mittelalterlicher Herrscherurkunden durch geistliche Empfänger Italiens (10.‒12. Jahrhundert) 363
  20. Visuelle Rechtsordnung und Herrschaftslegitimation in katalanischen Libri feudorum und Capbreus 383
  21. Register 419
Heruntergeladen am 29.11.2025 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110649970-007/html
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